CLartext

Was prüft die Berufsgenossenschaft im Arbeitsschutz?

Bei einer Prüfung steht die Dokumentation im Mittelpunkt – hier finden Sie, welche Unterlagen die Berufsgenossenschaft erwartet und wie Betriebe sich vorbereiten.

Was ist die Berufsgenossenschaft?

Die Berufsgenossenschaften (BG) sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland (SGB VII). Sie erlassen verbindliche Vorschriften zum Arbeitsschutz (DGUV-Vorschriften), beraten Betriebe und überwachen die Einhaltung der Arbeitsschutzpflichten. Die Zuständigkeit richtet sich nach Branche und Tätigkeit des Betriebs.

Wer ist betroffen?

Alle Unternehmen mit Beschäftigten sind Mitglied einer Berufsgenossenschaft und unterliegen deren Vorschriften – unabhängig von der Betriebsgröße. Auch kleine Betriebe müssen die geforderten Nachweise führen und bei einer Prüfung vorlegen können.

Gesetzliche Grundlage

Typische Fehler

Was prüft die Berufsgenossenschaft?

Im Mittelpunkt stehen üblicherweise: eine vorhandene und aktuelle Gefährdungsbeurteilung, passende Betriebsanweisungen, Nachweise über durchgeführte Unterweisungen sowie die Frage, ob diese Unterlagen zur tatsächlichen Tätigkeit passen, vollständig und schnell verfügbar sind. Eine geordnete Prüfmappe erleichtert den Nachweis erheblich.

Wie unterstützt CLartext?

CLartext unterstützt Unternehmen dabei, die erforderlichen Dokumentationen zentral bereitzuhalten – von der Gefährdungsbeurteilung über Betriebsanweisungen und Unterweisungen bis zu den Nachweisen. Inhalte entstehen als Entwurf; Prüfung und Freigabe verbleiben beim Unternehmer (§ 13 ArbSchG). Nachweise werden prüffähig und WORM-archiviert in einer digitalen Prüfmappe gebündelt.

Häufige Fragen

Was ist die Berufsgenossenschaft?
Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (SGB VII), die Arbeitsschutzvorschriften erlässt und überwacht.

Welche Unterlagen werden gefordert?
Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisungen, Unterweisungsnachweise und weitere Dokumentationen.

Was passiert bei fehlenden Nachweisen?
Beanstandungen, Auflagen, Bußgelder und erhöhtes Haftungsrisiko sind möglich.